Heizkörperlack: der perfekte Schutz für den Heizkörper

Nach wie vor zählen Heizkörper zu den unverzichtbaren Elementen in Wohnungen und Häusern, obwohl sich mittlerweile die Fußbodenheizung immer größerer Beliebtheit erfreut. Und auch wenn sie in die Jahre gekommen und nicht mehr so ansehnlich sind, müssen alte Heizkörper keinesfalls zwangsläufig ausgetauscht werden.

Weil Heizkörper in der kalten Jahreszeit hohen Temperaturen ausgesetzt sind und außerdem Staub anziehen, vergilben Heizkörper im Lauf der Jahre. Spätestens wenn sich aus verschiedensten Gründen Abplatzungen im Lack zeigen, sollte der Heizkörper neu lackiert werden.

Ein ganz spezieller Lack

Heizkörper müssen ebenso wie Wasserleitungen mit speziellen Lacken lackiert werden, die besonders hitzebeständig sind. Der Grund: Die Lacke müssen regelmäßig hohen Temperaturen standhalten, weil die Hitze auch eine ganz besondere Belastung für den Lack darstellt.

So wird ein Heizkörper richtig lackiert

Bevor der Heizkörper lackiert wird, muss er zunächst beschliffen werden. Dadurch werden die abblätternden Anstriche, die nur noch schlecht halten, gründlich entfernt. Hält der alte Anstrich noch einwandfrei, wird er mit Hilfe von Schleifpapier oder Schleifvlies lediglich gut angeschliffen. Anschließend wird der Heizkörper entstaubt.

Sollte sich an einer Stelle des Heizkörpers Rost angesetzt haben, wird dieser entfernt. Blanke Stellen am Heizkörper werden anschließend mit einer speziellen Rostschutzgrundierung grundiert.

Lackiert wird der Heizkörper anschließend mit Hilfe eines Pinsels oder mit einer Sprühdose. In den meisten Fällen reicht es völlig aus, eine Schicht Lack aufzutragen. Das zweimalige Lackieren ist lediglich notwendig, wenn auf eine dunkle Grundierung weißer Lack aufgetragen werden soll, weil bei lediglich einer Schicht die dunkle Farbe unter Umständen noch zu sehen ist.

Was ist beim Lackieren von Heizkörpern zu beachten?

Keinesfalls sollten Heizkörper, die noch warm oder sogar heiß sind, lackiert werden. Nach der Lackierung muss der Lack außerdem gut durchtrocknen, bevor der Heizkörper aufgedreht erden kann. Damit die Farbe des Lacks bestmöglich erhalten bleibt, sollte der Heizkörper zunächst langsam auf eine Temperatur von 50 Grad aufgeheizt werden.

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