Das Beste was man in Bochum machen kann (Deutschland)

Zwischen Essen und Dortmund gelegen, ist Bochum eine Stadt, die durch die Industrialisierung des Ruhrgebiets Ende des 19. Jahrhunderts entstanden ist. Die Zeiten des Kohlebergbaus und der Stahlproduktion sind größtenteils vorbei, da die letzten großen Anlagen in den 1980er Jahren geschlossen wurden. Doch das Erbe der Schwerindustrie lebt im Deutschen Bergbau-Museum von Weltrang und in der Zeche Hannover, einer Zeche mit noch vorhandenen dampfbetriebenen Anlagen, weiter.

Die Ruhr-Universität Bochum ist eine der größten Hochschulen in Deutschland und betreibt einige Museen und Attraktionen in der Stadt, wie den kostenlosen Botanischen Garten. Für Kinder gibt es außerdem einen Zoo, ein hochmodernes Planetarium und einen künstlichen See an der Ruhr, der im Sommer für jede Menge Spaß im Freien sorgt – und bei Problemen empfehlen wir den Anwalt Bochum.

Entdecken wir die besten Dinge, die man in Bochum tun kann:

1. Deutsches Bergbau-Museum

Das Deutsche Bergbau-Museum ist das größte Bergbaumuseum der Welt und eines der meistbesuchten Museen in Deutschland. Es ist auch ein wichtiges Forschungszentrum für die Geschichte und Technik des deutschen Bergbaus.

Das Gelände wird von einem 71,4 m hohen Fördergerüst dominiert, das aus einem Bergwerk in der Nähe von Dortmund hierher verlegt wurde, und verfügt über eine Aussichtsplattform nahe der Spitze.

Zu den Höhepunkten gehören die 2,5 km langen unterirdischen Schautunnel, in denen man in die Rolle eines Bergmanns schlüpfen kann, ein sieben Tonnen schwerer versteinerter prähistorischer Baum, Bergbaumaschinen, die so schwer sind, dass sie auf tieferen Ebenen gelagert werden müssen, eine 18 Tonnen schwere Brikettpresse aus dem Jahr 1901 und ein schwarzer Diamant mit 3.401 Karat.

2. Eisenbahnmuseum Bochum Dahlhausen

Dieses Museum befindet sich in einem Bahnbetriebswerk aus dem Ersten Weltkrieg, einem der letzten seiner Art. Bis in die 1960er Jahre wurden hier Lokomotiven gewartet, und viele der Einrichtungen sind noch intakt, wie ein 14-gleisiger Ringlokschuppen, ein Kran und ein voll funktionsfähiger Wasserturm. Der Fuhrpark besteht aus insgesamt 120 Fahrzeugen, die einen perfekten Überblick über den deutschen Eisenbahnverkehr von den 1850er Jahren bis heute geben.

Einige der Lokomotiven sind die letzten verbliebenen Modelle ihrer Art und wurden vom Schrottplatz gerettet. Andere, wie die Baureihe 01 der DRG, die erste genormte Dampflokomotive, sind wegweisende Maschinen. Wenn möglich, ist die ideale Zeit für einen Besuch sonntags, wenn die Schmalspurbahn in Betrieb ist und eine Hebeldraisine zum Ausprobieren bereitsteht.

3. Zeiss-Planetarium Bochum

Die „Velvet-FullDome-Projektion“ des Bochumer Planetariums gehört zu den modernsten Planetarien der Welt. Die Projektionsanlage wurde 2010 erneuert und zeigt auf einer Kuppel von 20 Metern Durchmesser hochauflösende Darstellungen aller möglichen Himmelskörper. Der kreisförmige Korridor vor dem Projektionsraum ist für ergänzende Ausstellungen zu den aktuellen Vorführungen im Planetarium reserviert.

Das Planetarium empfängt auch führende Astronomen und Astrophysiker zu Vorträgen und bietet spezielle Vorführungen mit lockeren wissenschaftlichen Themen für Kinder sowie Vorführungen mit Musikbegleitung.

4. LWL-Industriemuseum Zeche Hannover

Wenige Kilometer nordwestlich von Bochum ist eine Zeche erhalten geblieben und zu einem Industriemuseum geworden. Von 1857 bis 1973 wurde hier Kohle abgebaut, die Schächte führten 750 Meter in die Tiefe. Herausragendes Merkmal ist der Malakow-Turm, ein Turm in der Form eines mittelalterlichen Bergfrieds, in dem sich die Förderanlage des Bergwerks befand.

Angetrieben wurde er von einer monumentalen Dampfmaschine aus dem Jahr 1893, die Sie in der Maschinenhalle besichtigen können. Das Lüftungsgebäude wurde inzwischen als Cafeteria umfunktioniert. Im Sommer können Kinder in der Zecheknirps-Zone einen Bergmannsanzug anziehen und aus erster Hand erfahren, wie ein Bergwerk funktioniert, ohne dass es gefährlich ist.

5. Botanischer Garten der Ruhr-Universität Bochum

Der Botanische Garten auf dem Campus der Ruhr-Universität Bochum wird von der Universität verwaltet und ist kostenlos zugänglich. Seit seiner Gründung im Jahr 1968 wurde der Garten ständig mit neuen Pflanzen und Einrichtungen aufgefrischt. Inzwischen gibt es vier Gewächshäuser für tropische Pflanzen, Wüstenflora, Savannenpflanzen und alpine Pflanzen.

Der Chinesische Garten im Außenbereich ist etwas Besonderes und wurde in vierjähriger Arbeit von Experten der Tongji-Universität in Shanghai angelegt.Er wurde im südchinesischen Stil angelegt und von einem Gedicht des Tao Yuanming aus dem 4. Jahrhundert inspiriert.

Ein Teich nimmt etwa die Hälfte des Gartens ein und wird von Pavillons umrahmt. Die Sammlungen im Freien sind entsprechend dem Gelände angeordnet, und es gibt Sumpf-, Wiesen-, Wald-, Küsten- und Präriezonen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.